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Mobil und schnurlos hunderte Arbeitshübe

Mit universellen Akku-Geräten mehr Flexibilität beim Clinchen, Stanzen, Prägestanzen, Prägen und Stanznieten

Es ist eine gute Ergänzung, im Prototypenbau, zur Produktionsabsicherung der Serienfertigung, im Baustellenbetrieb, in Ausbildungsstätten oder einfach bei kleineren Serien ein Akku-betriebenes Handgerät zum Einsatz zu bringen. Neben einer vorrichtungsgebundenen Maschine oder einem schlauchgebundenen pneumohydraulischen Handgerät mit Druckübersetzer bringt ein mobiles, schnurloses Handgerät viele ergänzende Vorteile und Möglichkeiten mit sich. So können mit geringem Aufwand und deutlichen Kostenvorteilen unterschiedliche Situationen mit verschiedenen Technologien in der Blech- oder Profilbearbeitung gelöst werden. In Abhängigkeit der benötigten Kraft sind bis zu 400 Arbeitshübe pro Ladevorgang möglich. Clinchen, also das Verbinden von Blechen und Profilen, kommt dabei genauso zum Einsatz wie Stanznieten, Stanzen, Prägestanzen und Prägen.

 

Seit Jahren setzen unsere Kunden diese Möglichkeit immer wieder ein, um in besonderen Situationen mit entsprechenden Anforderungen die genannten Vorteile für sich zu nutzen. Manchmal ist es auch nur einfach eine Platzfrage, wissen die Projektmanager von ECKOLD.

 

Das Prinzip ist, an immer wieder gleichen Grundgeräten für den schnurlosen Antrieb unterschiedliche Köpfe für verschiedene Verfahren wie Clinchen, Stanzen, Prägestanzen und Prägen bis hin zum Stanznieten zu montieren. Hier kann ECKOLD als Spezialist für Verbindungstechnik und mit langjähriger Erfahrung im Projektgeschäft für den Automobilbau auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen, sowohl für Standardprodukte als auch für ganz individuelle kundenspezifische Lösungen.

 

Daher gibt es standardisierte Geräte wie den Mobilen Clinchbügel MCD 30/50 AH, der mit einem Li-Ion-Akku und Ladegerät in einem praktischen Transportkoffer daherkommt.

 

 

 

Oft gibt es aber besondere Anforderungen an die Ausladung und Zugänglichkeit des c-förmigen Bügels, so dass den individuellen Bedürfnissen angepasste Bügelkonstruktionen von ECKOLD erstellt werden.

 

 

 

Geht es um das Stanzen oder Prägen, so haben sich die Harzer Maschinenbauer gerade für den Prototypenbau ganz besondere Lösungen einfallen lassen. Mit anderen Akku-Formen sind so sehr kostengünstige Lösungen geschaffen worden. Über Vorrichtungen sind die Stanz- oder Prägebügel reproduzierbar zu platzieren.

 

 

 

Im Bereich des Prägestanzens legt ECKOLD sogar noch einmal nach und hat sich austauschbare Werkzeugsätze einfallen lassen. So können gerade bei geringen Stückzahlen Prägungen an Blechbauteilen vorgenommen werden und durch den Austausch der Werkzeuge anschließend etwaige benötigte Befestigungslöcher in den Prägungen gestanzt werden.

 

 

 

Aber auch ganz einfache Lösungen für wiederkehrende Aufgaben sind denkbar, wo einzulegende Bauteile gleich mit im Gerät montierten Anschlägen geprägt werden.

 

 

 

Die Besonderheiten, neben den individuellen Geräteköpfen, sind die Antriebsgeräte mit einigen neuen Funktionen gegenüber den Vorgängermodellen. Die benötigte Kraft der Geräte ist von 10 – 50 KN in 1-Kilonewton-Schritten präzise einstellbar und über ein Display abzulesen. So können ggf. auch unterschiedliche Werkstoffe und Blechdicken prozesssicher miteinander verbunden werden. Mit einer Akku-Ladung sind bis zu 400 Arbeitshübe möglich, abhängig von der benötigten und eingestellten Kraft. Über eine Bluetooth-Schnittstelle und der entsprechenden App kann der Anwender auf die Datenhistorie des Gerätes zugreifen, um relevante Informationen wie Anzahl der Arbeitshübe, Dauer der Benutzung, eingestellte Kraft und vieles mehr auszulesen.

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